Montag, 13. Oktober 2014

Mini-Anlautkommode

Ich hab ja schon mal erwähnt, dass ich an der Anlautkommode für meine Klasse arbeite.
So sieht sie jetzt aus.
Ich habe beim Schweden drei Moppen-Minikommoden gekauft.
Ein Kommode hat 26x35x11cm (BxHxT) und 12 Schubladen. Mit drei Stück habe ich ein breite von 78cm und 36 Schubladen.
Die Schubladen sind 8x8x10cm (BxHxT).
Also passen kleine Kärtchen hinein, meine sind etwa 5x5cm groß.
Ich hab vorne auf die Schubladen Buchstabenkarten mit 4x6cm geklebt, nur mit Klebeband, damit sie abnehmbar sind.
Die Farben kommen von unsrem Buchstabenweg. Bei den Vokalen ist noch zusätzlich ein Stern vorne drauf.
Die Bilder auf den Kärtchen sind vom Karibu-Zusatzmaterial, hinten habe ich die Wörter mit gelb hinterlegten Vokalen geschrieben und händisch noch Bögen bei sch, ei, ... gemacht. Davon hab ich jetzt ca. 300 Stück, die ich auch gleich für den DAZ-Unterricht nehme.

Ich schreib bei Bildkarten immer hinten das Wort drauf. Für die Leser wird so daraus schon ein Leseanreiz. Die Verbindung von Laut und Schriftzeichen findet so auch entdeckerisch statt, ohne das der Buchstabe gerade gelernt wird.
> Auf der Karte ist ein Reifen. R-ei-f-e-n. Karte wird umgedreht, aha so sieht der Buchstabe zum Laut "R" aus.
Kinder, die sich beim zuordnen der Laute schwer tun, hilft diese Schummelhilfe beim einordnen und festigen.

Wie arbeitet ihr mit Lautkommoden, Lautschränken, etc.?
Habt ihr neben den Buchstaben auch Anlautbilder auf den Laden?




Kommentare :

  1. Das sieht ja super aus.Für die Kinder bestimmt ein Highlight! Aber die Arbeit...300 Kärtchen? Phu...

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  2. Liebe Kerstin,
    dass muss viel, viel Arbeit gewesen sein!
    Ich habe von unserer Sprachheillehrerin ein Plakat bekommen mit einer vereinfachten Gebärdensprache d.h. die entsprechende Handbewegung zum entsprechenden Buchstaben. Seitdem zeige ich sie auch den Kindern. Für manche ist es eine Unterstützung sich den Buchstaben zu merken (Körpergedächtnis!), andere verwenden sie nicht. Vielleicht eine Idee für dich?
    Liebe Grüße
    Martina

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    1. Wir verwenden die bewegungen der karibu-fibel. Die merken sich die kinder sehr gut.

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  3. Moppe ist doch schon laaaange raus aus dem Schweden Programm - wo hast du die denn noch ausgegraben?
    Sieht gut aus!
    lg
    christine

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    1. Was? Die hab ich am samstag gekauft! Vielleicht heißt sie ja doch nicht mehr moppe...?
      aber die gibts um ca. 8.,00€ beim schweden.ich war in asten/linz, aber müsste ja überall das gleiche programm geben.

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    2. Die "Moppe" gibt es tatsächlich nicht mehr :-( Hatte sie im August noch gesehen, sie (noch) nicht gekauft und wollte sie letzte Woche holen. Leider nicht mehr im Sortiment :-( Vielleicht hat sie einen neuen Namen? Früher hieß sie ja "Fira". Aber gesehen habe ich nichts vergleichbares...

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    3. Nein, sie heißt noch immer Moppe. Hab auf dem Etikett nachgeschaut. Ich schreib morgen mal die Nummer ab. Aber bei "meinem Ikea" gab es noch genug. Ich war vor einem Monat dort, da war sie gerade ausverkauft, genauso wie die weißen Papierstehordner. Aber jetzt gibt es sie wieder...
      LG

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    4. Früher hießen sie Moppe, dann kam der Nachfolger Fira - da das Sortiment ja von Ikea zu Ikea immer ein wenig anders ist, hast du Glück gehabt....wahrscheinlich waren es noch Restexemplare ;O)

      lg
      christine

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    5. Nee, glaub ich nicht. Wie gesagt, die waren ein Monat vorher im selben Laden ausverkauft und letztes WE gabs wieder einen ganzen Stapel (sicher um die 50 Stück) davon.
      In der Ausstelungs oben haben sie sie auch, als kleinen Hängeschrank bei der Gaderobenabteilung. Da sind dann glaub ich Zahlen draufgeklebt und Post oder so einsortiert.
      Fira ist aus anderem Holz, soweit ich weiß...
      LG

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    6. Die Käaten gibts noch und zwar ganz viele. Hab sie mir im Sommer gekauft in Vösendorf. War am Samstag 25.20. Wieder dort gibt noch immer viele auch ein anderes Format. Mache sie gerade für meine Kindergartenkinder als Anlautladen. Lg

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    7. Meinte natürlich 25.10. Sorry

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  4. Klasse!
    Bögen stehen bei uns unter Silben. Zwielaute etc. (sch, ch, ei, au etc.) markiere ich zusätzlich mit einem geraden Strich darunter.
    Die Idee, die Vokale zu markieren finde ich gut. Bei mir gehören dann allerdings auch ei/au etc. dazu.
    Zusammen mit den Silbenbögen wird dann auch für die Schüler deutlich, dass jede Silbe "einen König" hat und somit jedes Wort soviel Silben wie Vokale.

    Online kann ich die Moppe (auch unter anderem Namen) bei unserem Ikea nicht mehr finden. Meine allerdings, vor ein paar Monaten noch welche gesehen zu haben, allerdings nicht diese. Die sind toll! Die könnte ich für viele Materialien gebrauchen.
    LG, Viola

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    1. Silbenbögen sind bei uns blau, Zwielaute werden mit einem Bogen markiert, weil wir sie nie nie nie trennen dürfen.
      Aber das handhabt ja irgendwie jeder anders, von daher mache ich nie Bögen zum Material.... Für die eine Hälfte würde es dann gar nicht mehr passen.

      Die Kommode heißt noch immer Moppe, hab auf dem Etikett hinten nachgeschaut. Morgen schreib ich mir die Nummer auf (steht jetzt schon in der Klasse).
      Aber online taucht sie nicht auf....
      Also ich hab noch ne ganze Palette gesehen, als ich dort war. Neben den anderen mit 6 großen Laden und der mit einer ganz großen Lade und 2 kleineren....
      LG

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  5. Die sehen super aus, ich hätte jedoch noch den Kleinbuchstaben mit aufs Schild der Schublade genommen: "Lautkommode" nicht "Anlautkommode" - damit bieten sich mehr Übungsmöglichkeiten auf Dauer, denn wenn man schon einmal ein so aufwändiges Material herstellt, sollte es sich (für mich) schon auch lohnen :-)

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    1. Hi! Also das erstellen der Buchstabenkärtchen war nicht viel Arbeit und die sind nicht fix auf der Kommode. Später wird es mal eine Kommode zur Wortschatzarbei. Sie soll praktisch mit der Klasse mitwachsen.

      Und wie arbeitest du dann mit einer Lautkommode?
      In die Anlautkommode wird nach Anlauten sortiert, ist ja klar und übersichtlich und mit dem Wort auf der Rückseite hat man ne schnelle Lösungshilfe parat.
      Aber wenn ich dann sage, sortiere nach dem Inlaut/Auslaut, welcher ist gemeint?
      Wenn ich sage, sortiere nach dem Inlaut o, für was brauche ich dann die anderen 35 Laden?
      Es ginge noch sortiere nach dem Auslaut, aber da würden wieder neue Kärtchen gebraucht (-ng usw.).

      Für Lautarbeit mit An-, In- und Auslaut habe ich drei Boxen auf denen Symbole für An-, In- und Auslaut sind. Dort werden dann die Karten (etwa auch diese) nach einem bestimmten Laut sortiert. Finde ich effektiver, weil wirklich alle drei Boxen gebraucht werden.

      Und die 300 Kärtchen nutze ich für alles mögliche, sind in einer extra Schachtel, die eben bei der Kommode steht. :)

      Vielleicht kannst du noch schreiben, wie du mit einer Lautkommode arbeiten würdest?

      LG
      Kerstin

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  6. Liebe Kerstin,

    ich benutze auch eine fast idente Lautkommode, habe sie allerdings noch um passende Dinge bzw. Gegenstände mit dazugehörigen Lesekarten ergänzt. Vor allem "Schnappspiele" (abwechselnd Buchstaben z. B. A a und Bildkarten aufdecken - passende Kärtchen dürfen "geschnappt" werden) sind bei meinen Kindern sehr beliebt! Bei mir ist die jeweilige "Anlautbuchstabenlade" dann immer eine Station am Buchstabentag ... bzw. Teil der Freiarbeit ...

    LG
    Kathi

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  7. Hallo liebe Kerstin,

    ich finde die Idee super. Ich würde mir auch gern eine solche Kommode noch in den Ferien anfertigen. Bei uns gibt es diese Kommoden im IKEA zu kaufen.
    Du könntest mir jedoch eine Menge Arbeit ersparen, wenn du die Bild- und Wortkarten hochladen würdest.
    Das wäre sehr nett von dir!

    Danke
    Liebe Grüße
    Anja

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    1. Klar. Wenn du dafür beim Westermann-Verlag wegen des Copyrights nachfragst. Dann würdest du mir eine Menge Geldstrafen ersparen.

      Mensch Leute, ich teile doch e alles was möglich ist mit euch.
      Aber bei fremden Bildmaterial geht es einfach nicht.
      Und die Buchstabenkärtchen würden jetzt nicht viel bringen oder?

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  8. Hallo Kerstin,

    ich habe für jeden Buchstaben zusätzlich passende Realgegenstände. Die Sammlung wächst immer noch.
    LG von Andrea

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    1. Gegenstände sind natürlich noch schöner. :)
      Aber da fang ich erst an zu sammeln.

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    2. Sehr schön ist es auch, die Kinder regelmäßig Gegenstände mitbringen zu lassen (zum passenden Buchstaben zu dem gemeinsam geübt wurde oder später dann halt kontinuierlich während der Arbeitsstunden am Buchstabenplan), die dann gemeinsam in den Anfangsphasen des Unterrichts einsortiert werden. So habe ich es letztes Jahr gemacht und das haben die Kinder geliebt. Man ist auch erstaunt, was die Kinder dann so als "Geschenke" für die Box mitbringen. *gg*

      LG
      Wusel

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    3. Die Kinder Gegenstände mitbringen zu lassen, finde ich echt gut. Werde es gleich nächste Woche ausprobieren. Ich habe immer Dinge aus den Überraschungseiern gesammelt. Danke für den Tipp!
      Lg Martina

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  9. In meinem IKEA gibt es auch noch Moppe. Ich muss gestehen, dass sie mir aber zu teuer sind. 20€ für ein Schränkchen ist schon eine Menge Geld. Ich war ganz verwundert, dass Kerstin von 8€ sprach.
    Eine gute Alternative ist aber auch der Baumarkt: Dort gibt es kleine Schränkchen mit Schubladen aus Plastik (zum sortieren von Schrauben o.ä.). Holz ist natürlich hübscher ;-) Ist aber Geschmackssache!
    Die Schränkchen sind verschieden groß und haben somit auch eine unterschiedliche Anzahl von Schubladen - wie man sie eben braucht.
    LG Julia

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  10. Oh mein Gott, die sind ja der OBERHAMMER!!!!!!!! Wenn ich die Aussicht auf eine 1. hätte, würd ich das sofort "kopieren" hahaha aber wer weiß was die Zukunft bringt....vielleicht brauch ichs ja doch irgendwann mal ;) LG chee

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    1. Mein Kollegin hat von ihrem Vater ein Anlaut-Haus getischlert bekommen! Das ist noch viel toller. :)
      Hab aber leider kein Foto, weil sie es ihrer Tochter gegeben hat.

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  11. Bei Bauhaus gibt es diese Komoden auch (das soll keine Webung sein). :)

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    1. Passt schon ;)
      Aber den Namen nicht vergessen!

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    2. Bist du sicher? Online bekomme ich nur die anderen mit 6 Schubladen etc. angezeigt. Die 12er sehe ich da leider auch nicht. Möchte jetzt zwar keine Anlautkommode draus machen, aber für das viele kleine Frei- und Planarbeitsmaterial wären die ja auch super.
      LG! Chester

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  12. liebe kerstin, hast du bei deiner lautkommode berücksichtigt, dass vielen unserer buchstaben unterschiedliche laute zugeordnet sind? (bsp. offene und geschlossene vokale: a bei ameise ist was anderes als ampel oder i bei igel ist nicht wie bei inder, ...). ich habe buchstäblich "jahrelang" an meinen lautschulungsmaterialien gearbeitet und unzählige mails hin und hergeschickt bis es so einigermaßen gepasst hat. wenn du möchtest, schicke ich dir gerne meine listen.

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    1. Wolfgang stellt hier eine sehr wichtige Frage. VORSICHTIG: Es gibt insgesamt 19 Laute (Logopädenwissen!), die dem A E I O U zugeordnet werden. Das zu wissen, die Laudifferenzierung zu schulen und nicht zu verlernen ist essentiell für die spätere Rechtschreibung!!!

      Laute für die Wörterlisten finden sich u.a. auch hier

      http://skolnet.de/woerter-aus-basisgraphemen/
      http://skolnet.de/liste-mit-minimalpaaren/

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    2. Lieber Wolfgang, würde mich (wie immer) über deine Hilfe und die Liste freuen :)
      LG
      Kerstin

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    3. Lieber Marek - ich muss mir jetzt erstmal die ganzen Kommis unten lesen und schreib dann am Ende eine Antwort für dich.
      Hoffentlich ist das für dich in Ordnung.
      LG

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    4. Die Liste von Wolfgang würde mich auch stark interessieren. Ist es auch für mich möglich, diese zu bekommen?

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  13. Der Buchstabe, der geschrieben wird, ist doch aber immer derselbe, egal ob Insel oder Ige. Insofern reicht doch eine I-Schublade. Bei den Kärtchen tauchen ja fast automatisch auch Bilder mit unterschiedlichen Lauten zum selben Vokal auf. Wäre, glaube ich, großer Zufall, wenn man da nur Bilder zu einem Laut drin hätte.Insofern sehe ich an dieser Stelle das Problem nicht.
    LG! Chester

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    1. "Der Buchstabe, der geschrieben wird, ist doch aber immer derselbe, egal ob Insel oder Igel."

      Richtig!

      "Insofern reicht doch eine I-Schublade."

      Falsch!

      Bei Interesse in den entsprechenden Fachkreisen für Legasthenie oder Logopädie nachfragen. Alternativ kannst du auch auf meiner Seite stöbern.

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    2. Es mag ja vielleicht für ein paar wenige Kinder wichtig sein, jeden der 19 Laute unterscheiden zu können. Dann ist für diese Kinder aber vermutlich auch eine Anlautschublade, mit der sie selbständig und allein arbeiten sowieso nicht das Richtige. Für alle anderen reicht es aber, zu wissen, welchen Buchstaben sie schreiben müssen, wenn sie einen der 19 Laute hören.
      Ich finde weiterhin, das eine einzige I-Schublade reicht und gehe sogar soweit zu behaupten, dass eine Anlautkommode, die für 5 Buchstaben 19 Schubladen breithält, die Kinder so verwirrt, dass sie nicht mehr selbständig damit arbeiten können.
      Liebe Grüße!
      Chester

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  14. Wenn du ein iiiiii hörst, was schreibst du dann? Das i oder das ie? Wenn du an einem fundierten Rechtschreibunterricht interessiert bist und nicht an einem, der sich an deinem persönlichen Gefühl orientiert, musst du dich mit den Lauthäufigkeiten beschäftigen.

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  15. Und selbstverständlich kommt das dann ALLEN zugute nicht nur ein paar Kindern.

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    1. Es geht hier um eine Anlautkommode und damit um erstes Verschriftlichen, nicht um Rechtschreibung.
      Chester

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    2. Chester, deine Antworten zeigen, dass du dringend Fortbildungsbedarf im Rechtschreiberwerb in der Grundschule hast - sorry, dass ich dir das so direkt sage. Informiere dich bitte im Interesse deiner Schülerinnen und Schüler gründlich(!!) über den Rechtschreiberwerb!!

      Erstes Verschriftlichen und Rechtschreiben bauen aufeinander auf, der Erhalt(!) und der Ausbau der sog. phonologischen Bewusstheit (und darum geht es bei der Anlautkommode) hängen miteinander zusammen!

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    3. Ganz genau, es baut aufeinander auf. Deshalb kommt die Anlautkommode mit einem einzigen I aus. Es ist nämlich eine Stufe weit unter der Rechtschreibung. Dass die Anlautkommode dem Ausbau der phonologischen Bewusstheit dient, ist mir klar. Wozu denn auch sonst? Hat niemand angezweifelt.

      Ich glaube, dass du garnicht genau weißt was mit einer Anlautkommode gemeint ist (Nochmal: Es geht um Anlaute, nicht um In- oder Endlaute und auch nicht um Rechtschreibung.)

      Deine "Argumente" kann ich nicht nachvollziehen, bzw. ich suche sie, kann sie aber nicht finden. "Guck mal auf meiner Seite" und "Bilde dich fort" kann ich irgendwie nicht als Argument gelten lassen.

      Ich finde es sehr schade, dass eine tolle Idee hier so hingestellt wird, als würde man damit etwas falsch machen. Dann traut sich bald keiner mehr, noch etwas selbst herzustellen und Ideen auszuprobieren.

      Du kannst dir gerne eine Anlautkommode mit 19 Fächern für 5 Buchstaben basteln. Da bin ich sehr gespannt, wie schnell die Kids bei dir das Schreiben lernen und vor allem, wie viel Spaß sie dann noch daran haben. Für mich ist die Diskussion auf jeden Fall beendet, da wir diesbezüglich wohl nicht auf einen Nenner kommen werden und es im Internet sowieso schwer ist, eine sinnvolle Diskussion zu führen.

      Chester

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    4. Hab noch vergessen:
      Sorry an Kerstin! War nicht geplant, die Diskussion hier so ausarten zu lassen.

      Und an Marek: Ansonsten liegen wir in unserer Vorstellung, was Unterricht angeht gar nicht so weit voneinander entfernt.

      Chester

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    5. Es scheint, als hätte ich meine Nachricht von gestern nicht richtig abgeschickt. Daher noch einmal - sinngemäß:

      Es hilft nichts, wenn man sich Dinge schön redet, die (didaktisch) schlicht und ergreifend verbesserungswürdig sind. Wenn Kritik hier nicht erwünscht ist, ist das völlig in Ordnung. Aber sich hier gegensetig zuzujubeln bringt niemandem etwas. Ist die Lehrerseele denn so ein verletzliches Pflänzchen, dass sie ständig gestreichelt werden möchte von Kolleginnen?!

      Einen wesentlichen Punkt habe ich oben genannt, den du nicht erkannt (Lauthäufigkeiten). Allerdings habe ich dich an Dritte verwiesen, da wir uns nicht kennen.

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  16. Ach mann, ich hatte grad nen halben Aufsatz und dann ist der Server wieder nicht erreichbar... *Grrrr*

    Also nochmal, lieber Marek, liebe Cubanita!
    Gegen Diskussionen habe ich nichts, aber der Ton macht die Musik. Aber das muss ich euch ja sicher nicht sagen.

    Anlautkommode, Basisgrapheme, Orthographeme -
    die Anlautkommode nutze ich für kurze freie Arbeiten, bei denen es Ziel ist das Phonem einem Graphem richtig zuzordnen. Ja, hier werden kurze und lange Vokale in eine Schublade gepackt. Aber hier bin ich froh, wenn die Kinder mir die Birne nicht zum F packen. (Hatten wir gerade heute beim Essen von russischem Brot).

    Basisgrapheme sind ja einfach zu verschriftlichen, wenn man noch keine Wörter schreibt. Eigen Symbole für alle anderen Orthographeme zu finden, passt momentan (Schuleingangsphase - wir schreiben und lesen erst ab der 8. SSW) meines Erachtens noch nicht. Aber wir hören sie ab und benennen sie schon. (Klingt es lang, klingt es kurz, klingt wie bei ... usw).
    Sobald wir unsere Basis-Vokale benenne und schreiben können, beginnen wir zu schreiben mit den ersten Konsonanten.
    So. Jetzt wird natürlich in jeder Silbe der Vokal gekennzeichnet usw. Außerdem auch wie es klingt, wobei vor allem kurz und lang im Vordergrund stehen.
    So sollte es bei uns (grob umrissen) funktionieren.

    ABER: Ich stehe dazu, dass es (noch bis Nov.) mein erstes Dienstjahr ist, meine erste Erste. Das Lernen mit Basisgraphemen und Orthographemen hat bei uns in der Ausbildung (zumindest in meinem D-Seminar) noch keine tragende Rolle gespielt, daher ist es für mich mehr oder weniger "neu". Ist natürlich traurig, wenn man beachtet, dass die Literatur bis um 2000 zurückreicht.
    Die Zusatzliteratur stapelt sich auch auf meinem Nachttisch (okay, ist gelogen, sie stapelt sich im Speicher meines E-Readers). Trotzdem traue ich mir nicht zu, einfach ohne viel Erfahrung aus einem festgefahrenem Raster auszubrechen und lasse eben so viel wie möglich Einfließen, ohne mich in eine Situation zu bringen, in der ich selber nicht mehr weiß wie ich weitermachen soll.

    Daher sind Kommentare und Rückmeldungen hier immer gerne gesehen.
    Allerdings finde ich, dass man mit einem aggressiven Tonfall kaum Überzeugungsarbeit leisten kann und ich vermute, dass sollte hier doch passieren, oder?

    Liebe Grüße
    Kerstin

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  17. Aggressiver Tonfall?! Nee, oder?! Aggressivität ist das, was ihr heraushören wollt, weil ich Kritik geäußert und klare Worte gewählt habe.

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    1. Mhm, mir kam der Tonfall im Laufe der Diskussion schon immer rauer vor. Aber dann habe ich mich wohl getäuscht, Geschriebenes kann ja auf vielen Ohren gehört werden.

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  18. Lieber Kerstin, zuerst wünsche ich dir ein gesundes neues Jahr, ganz viel Glück, Gesundheit und Kraft.
    Ich habe endlich noch einmal Moppe-Kommoden erstanden und sitze über der Planung meiner Anlautfächer. Ich hätte zu deinen Kommoden noch eine Frage. Findet man deine Kärtchen aus dem Karibumaterial in dem Material der Lehrerhandreichung oder gab es da noch einmal separat etwas?
    Liebe Grüße
    Susann.

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  19. Liebe Kerstin,
    ich möchte gerne über die Ferien die Anlautkommode basteln. Leider finde ich das Zusatzmaterial nirgends zu kaufen( http://www.dorner-verlag.at/reihe/KARIBUDOR/Karibu-1-4 ), auch im Lehrerinnenmaterial sind keine Bilder!

    -> Kannst du mir bitte weiterhelfen?

    LG und vielen Dank, Teresa
    http://www.dorner-verlag.at/reihe/KARIBUDOR/Karibu-1-4

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    1. Geht mir genauso :)
      LG, Julia

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  20. Hallo Kerstin,

    ich habe heute tatsächlich bei Ikea die Moppe-Minikommoden mit 12 Schubladen ergattern können *freu*!! Nun möchte ich auch gerne eine Anlautkommode basteln. Kannst du mir bitte genau sagen aus welchem Zusatzmaterial von Westermann du die Bildkärtchen hast? Das wäre supernett!
    Vlg Sandra

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  21. Hallo zusammen,

    falls noch jemand auf der Suche nach den Bildern ist. Es gibt sie auf der DVD von Karibu "Digitale Lehrermaterialien" von Westermann.
    Viele Grüße,
    Sandra

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  22. Hallo zusammen,
    deine Anlautkommode hat mich total inspiriert eine eigene zu erstellen. Vielen Dank!
    Ich hätte nur eine Frage, wie man die Bögen, usw. unter die Buchstaben bei Word setzen kann?
    Ich kenne mich leider damit noch nicht so aus, da ich gerade noch in Ausbildung bin. :D

    Liebe Grüße
    Katja

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    1. Hi, soweit ich weiß gibt es dazu keine Schrift, daher eine autofirm oder ein Bild verwenden. Oder nach dem Ausdrucken dazu zeichnen. ;)

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  23. Hallo liebe Kerstin :)
    Ich finde die Idee der Lautkommode sehr sehr cool! :D
    Hast du die Lautbilder auf dem Computer gemacht und evtl. die Datei noch? ;)
    Viele liebe Grüße
    Caro

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  24. Das ist eine tolle Idee! Ich habe gerade einen Anlaute-Kreis gebastelt: https://buntkariert.blog/2017/10/17/anlaute-kreis/ Gruß, Barbara

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